33+1 Update

Recht viel gibt es eigentlich nicht zu berichten. Mir geht es gut. Mein Bauch wächst jetzt grad nicht mehr so stark. (Dafür mein Gewicht! 😦 )

Meistens vergeht die Zeit recht schnell. Ich nähe recht viel. Irgendwann schaffe ich es vielleicht auch Bilder zu machen. Zwischendrin habe ich mir noch eine neue Nähmaschine gekauft. Eine Näh-Stick-Kombi um genauer zu sein. Ob es das unbedingt gebraucht hätte, sei dahin gestellt. Aber die musste ich auch erst ein paar Tage ausgiebig testen 🙂

Jetzt bin ich grad eher so dabei, dass ich die letzten Sachen, die noch auf der Erstausstattungsliste stehen, fertig kriegen will. Konkret fehlt noch ein Overall und ein dickeres Jäckchen für draußen.

Den Rest hab ich natürlich nicht alles selber genäht. Wir haben ziemlich viel Kleidung von einer Arbeitskollegin meines Mannes bekommen, sodass ich kurzzeitig schon etwas demotiviert war, da ich das Gefühl hatte, jetzt schon alles zu haben. Aber dann habe ich eine Liste gemacht, wie Frau Mutterherz sie auch mal irgendwann gemacht hat. So eine Strichliste mit den Punkten der Erstlingsausstattung. Und habe festgestellt, dass doch noch einiges fehlt. (Den genauen Blogartikel finde ich jetzt nicht mehr).

Zwischendrin fand ich es sehr schwierig, was genau ich nähen soll: Strampler mit oder ohne Füßen – zum Knöpfen oder nicht. Oder doch mehr Hosen? Inzwischen ist es mir egal und ich denke mir, ich weiß eh vorher nicht, was praktisch ist, deshalb von allem ein bisschen etwas. Die meisten sagen, Füße und Knöpfe. Die Hebamme neulich meinte, das sei für Traglinge unbequem (also die Knöpfe). Dann wollen wir evtl. mit Stoffwindeln wickeln. Und ich befürchte, dass viele der Strampler dafür zu eng geschnitten sind. Es ist kompliziert.

(Das mit den Stoffwindeln werden wir mal auf uns zukommen lassen. Wir haben ein Stoffwindel-System von einer Freundin geliehen bekommen. Das ist für mich die beste Variante, da ich nicht weiß, ob es das richtige für uns ist und wir so erstmal kein Geld investieren müssen und es trotzdem testen können.)

Letzte Woche bin ich mit dem Nähen echt vorangekommen. Diese Woche habe ich wieder jeden Tag was vor oder treffe mich mit Leuten. Da werde ich wohl nicht so recht weiter kommen. Außerdem möchte ich in den nächsten zwei Wochen noch etwas aufräumen hier. Manchmal habe ich das Gefühl, gar nicht mehr so viel Zeit zu haben… 🙂

Auch sonst geht´s mir gut. Der Nachtschlaf ist so eine Sache für sich. Phasenweise lag ich wieder ein bis zwei Stunden wach. Aber seit die Zeugnisse erledigt sind, ist das wieder besser. Vielleicht hing es auch damit zusammen. Ich schlafe maximal zwei Stunden am Stück. Dann muss ich entweder pinkeln oder ich dreh mich um oder ich steh einfach nur auf und trinke was, weil mir alles weh tut. Aber zum Glück kann ich dann recht schnell und auch recht gut wieder einschlafen. So ab 6 Uhr wach ich dann alle Stunde bis alle halbe Stunde auf. Aber es ist völlig okay so, da ich in der Früh bis ca. 8 Uhr schlafen kann. Das genieße ich sehr.

Seit ein paar Tagen drückt das Kleine vermehrt auf meine Blase. Es gibt nach wie vor Tage, an denen es sehr aktiv ist, Tage an denen es mal mehr mal weniger aktiv ist und dann auch noch Tage an denen es recht ruhig ist. Aber diese Tage beunruhigen mich jetzt nicht mehr so sehr. Hauptsache ich spüre Little Hope. Ach ja: Und dann gibt es Tage, da habe ich das Gefühl, es strampelt nicht so sehr, sondern ist nur damit beschäftigt sich zu drehen oder gegen die Rückwand der Plazenta abzustützen und den Rücken vorne rauszudrücken. Das spannt recht und mein Bauch ist dann schief 🙂

Neulich war ein Tag dabei, da hat Little Hope das über gefühlt eine Stunde hinweg alle 10 Minuten gemacht. Abdrücken, Rücken raus, (mein) Bauch schief. Den Rücken kann man dann ja recht deutlich spüren, wenn man drüber streichelt. Oft weiß ich auch genau, wo der Kopf ist. Bei anderen Körperteilen bin ich mir nicht so sicher.

Immer wieder hab ich auch Übungswehen. Das aber schon seit mehreren Wochen. Ich spüre die recht deutlich. Am stärksten sind sie oft, wenn ich mich hinlege. Dann hab ich auch mal zwei, manchmal sogar drei, mit vielleicht nur ner Viertelstunde Abstand. Aber solange es dann nicht weitergeht und auch der restliche Tag okay ist, mache ich mir da jetzt keine Sorgen. Und bei den Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt war auch immer alles okay.

Bauchumfang

morgens: 96cm

abends: 100 cm

 

Gewicht: +12kg

 

Advertisements

Sonnenstrahlen #42

  • Die Zeugnisse abschließen und zum letzten Mal in die Schule müssen
  • Zufällig meiner Klasse, die aufm Weg zu Sportplatz war, übern Weg laufen und mich so doch noch von den Schülern verabschieden können (was durch das Beschäftigungsverbot sonst blöderweise ja nicht mehr möglich war/gewesen wäre)
  • Mit ein paar Mädls aus’m Schwangeren-Yoga was Essen gehen und nette Gespräche führen
  • Mit meinem Bruder und meinen Eltern einen schönen Nachmittag bei meinen Eltern verbringen
  • In meinem Heimatdorf bei einer Sportveranstaltung zuschauen und dabei Leute von früher treffen
  • Mein altes Kinderzimmer zumindest ein bisschen ausräumen und Einiges wegwerfen – auch wenn es irgendwie nicht so aussieht (ganz viel davon sind auch Bücher und davon kann ich mich irgendwie nicht trennen)
  • In Ruhe im Drogeriemarkt einkaufen und dabei auch gleich nach ein paar Kleinigkeiten für’s Baby schauen, wie z.B. nach einem Badethermometer und Mulltüchern

Sonnenstrahlen #41

  • Meine neue Stick-/Nähmaschine testen und begeistert sein
  • An dem Babyquilt weiter nähen
  • Ein langes und nettes Gespräch auf Spanisch mit einer Freundin führen
  • Abends lange spazieren gehen und meinem Mann beim Kajak fahren zuschauen
  • Mit der lieben K. schreiben und Sprachnachrichten austauschen
  • Zum Schwangeren-Yoga gehen und den Mut haben zu fragen, ob wir beim nächsten mal was Essen gehen wollen, um uns besser kennenzulernen
  • Mich sehr, sehr, sehr auf unser Baby freuen – so sehr, dass ich Angst bekomme🙈

Sonnenstrahlen #40

  • es genießen, mittags meistens Zeit und Ruhe für Lesen und Schlafen zu haben
  • mit meinem Mann gemeinsam ins Kino gehen und einen amüsanten Film anschauen
  • immer wieder was nähen
  • von einer lieben Arbeitskollegin meines Mannes viele kleine Babyklamotten bekommen -zumindest was Bodys betrifft sind wir jetzt ausgestattet
  • einen sonnigen Nachmittag am Bootshaus verbringen
  • mich sehr über eine Nacht freuen, in der ich quasi 8h durchgeschlafen habe (auch wenn ich zweimal aufgestanden bin und mich x-mal umgedreht habe – es gab keine längere Wachphase in der Nacht! Yeah!)
  • ganz entspannt mit Zeitung und Buch auf dem Balkon in der morgendlichen Sommerluft frühstücken
  • Besuch von der lieben S. bekommen und lange ratschen sowie Croissant und Nussschnecke essen

Geburtsvorbereitungskurs No. 4

Und Abend Nummer 4 gleich hinterher. Jetzt kommt nächste Woche noch einer – der Partnerabend…

Am Abend Nummer 4 ging´s vor allem um:

Wehen und den Umgang damit – sprich v.a. Atmung

positive Mantras

Man solle sich vorab positive Sätze vorbereiten für die Wehen, also z.B.

  • Ich bin stark genug.
  • Ich kann das.
  • Ich vertraue meinem Körper.
  • Wir schaffen das. Du suchst den Weg. Ich atme.

(Solche Sätze solle man sich auch später sagen, wenn das Kind weint: „Ich habe dich gewickelt, gefüttert. Du bist warm eingepackt. Und jetzt begleite ich dich bei deinem Bauchweh. Alles andere kannst du selber.“)

Hecheln

Hecheln erachtet Frau P. nicht als zwingend notwendig zu können. Nicht jede Frau brauche es auch. Man solle die Zunge hintere die obere Zahnreihe legen, damit der Gaumen nicht so austrockne und dann die Luft im Rachen/obere Luftröhre nur hin- und herschieben. Bei richtigem Ein- und Ausatmen besteht die Gefahr zu hyperventilieren.

Wehenatmung

Boa, das waren gefühlt so viele Schritte. Mal sehen, ob ich das noch zusammenkriege. Ob´s dann auch noch richtig ist, ist was anderes…

Also: Bei den Eröffnungswehen:

  • Einatmen, Luft in Bauch rein, „Baby mit Luft einhüllen“
  • dann auf „Ooohmm“ ausatmen
    • durch das „Ohh“ öffnet sich der Rachen (gegen Anspannung)
    • beim „mmm“ das Becken nach vorne kippen
    • Beckenboden immer weich und offen lassen
  • Sätze: „auf, weich, weit“

Bei den Presswehen:

  • Einatmen
  • aufmachen (Ich hab aufgeschrieben: in leere Flasche pusten, Becken ranziehen, kommen lassen)
  • pressen
  • ausatmen
  • von vorne

Übung

Wir haben dann eine Übung gemacht:

  • Wir sollten uns seitlich hinlegen, zunächst mal entspannen (durch den ganzen Körper gehen mit Anspannung/Entspannung).
  • dann sollten wir einen Tennisball unter die Hüfte legen – der drückt dann so richtig auf einen Muskel und das tut durchaus weh
  • jetzt sollten wir bewusst atmen und zum Schmerz hinatmen
  • außerdem nochmal alle Körperteile durchgehen und schauen, ob sie entspannt sind
  • so ist man mental beschäftigt und die Zeit vergeht schneller (außerdem entspannt´s)

Ach ja: Und wir sollten die „Ohhm“-Atmung gut üben, damit wir sie dann auch automatisiert beherrschen.

Geburtsvorbereitungskurs No. 3

Jetzt schreib ich nochmal auf, was wir so gemacht haben, damit ich mich auch dran erinnere 🙂

Gefühlt war es nicht viel. Frau P. redet gerne und viel. Sie ist sehr nett. Aber manchmal dauern Themen, die man meiner Meinung nach in 5 min abhandeln könnte, so dann 30 min. Z.B. wurde eine kurze Frage zur Nachsorge gestellt und dann ging es 30 Minuten nur um Nachsorge – wie die Termine vergeben werden, wie die Hebammen bezahlt werden etc.

Aber nun zum Inhaltlichen:

Kursabend No. 3 –  Es ging um Säuglingspflege

  • man solle nur alle 6h Windeln wechseln (wirklich? – Ich würd mich da an Babys Stelle ja nicht wohl fühlen, glaub ich.)
  • zwischen 10 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht wickeln
  • zum Po sauber machen: Wasser + Küchenrolle/Kosmetiktücher, evtl. ganz zum Schluss mit einem Tropfen Öl zum ganz sauber machen
  • umziehen 1-2x pro Woche (auch hier: wirklich?)
  • Sachen, die ausgekocht werden wie Fläschchen etc. staubfrei in einer Plastikbox aufbewahren
  • Babywäsche waschen: mit normaler Wäsche, 1/4 der normalen Waschmittelmenge, plus Hygienespüler, 60 Grad

Baden

  • Babys bis zu einem Jahr 1x wöchentlich baden – erst wenn der Nabel ab ist und immer ohne Badezusatz
  • Baden: gern auch mit Papa – Papa-Ritual
    • Papa soll sich vorher abduschen
    • Baby auf´s aufgestellte Knie legen
    • Mullwindel ins Wasser und Kind damit zudecken, damit der ganze Körper bedeckt ist (aber kühlt die Mullwindel nicht auch aus? Nun ja. Kann man ja testen)
  • oder wenn Einer in der Dusche ist, Baby mit Mullwindel reingeben, über Schulter legen, der andere macht´s Baby von hinten sauber
  • erst ab 1 Jahr mit Badezusatz o.ä.
  • sollte das Baby im Sommer „muffeln“: ganz wenig Duschzusatz auf Waschlappen und Baby damit abreiben, danach auf jeden Fall abspülen
  • Hitliste für´s Baden bei Babys:
    • am liebsten mit Papa
    • Platz 2 Badeeimer
    • dann Baby-Badewanne (nun ja, die haben wir geliehen gekriegt und werden jetzt keinen Eimer kaufen. Baden mit Papa kann man ja trotzdem 🙂 ).

Cremes:

  • Winter: Wind- und Wettercreme
  • Wund- u. Heilsalbe mit Zink, falls der Po wund wird
  • evtl. Mandelöl (oder Körperöl oder Olivenöl)

 

30+1 Daran muss ich mich erst gewöhnen…

Seit ungefähr 10 Tage hat Little Hope ein verändertes Bewegungsverhalten. Vorab: Es ist alles ok. Es ist nur anders.

Normalerweise bewegt das Kleine sich sehr regelmäßig – teilweise jede Stunde. Manchmal nur ein Tritt, manchmal mehrere. Und dann gab es zwei bis drei Phasen am Tag, in denen es sich auch mal zwischen 15 bis 50 Minuten am Stück bewegte. Alle paar Minuten ein Tritt oder Stupser. Manchmal gleich mehrere hintereinander, dann einige Minuten nichts, dann ging´s weiter. Diese Phasen hatten oft sogar einen Rhythmus. Meist so um 9 in der Früh, so gegen 13 Uhr und dann nochmal abends zwischen 20 und 22 Uhr irgendwann.

Außerdem war es bisher so, dass es nachts immer ein paar Stupser gab, wenn ich mich umdrehte. Das Umdrehen im Bett ist ja so ne Aktion. Stillkissen rüberhieven, umdrehen, Decke neu justieren :-). Meine längsten Schlafphasen betragen 2,5h. Danach wach ich alle 1 bis 2h auf und dreh mich. Oft steh ich auch auf. Gar nicht unbedingt, weil ich pinkeln muss, sondern weil es gut tut, mich mal kurz zu bewegen. Außerdem hab ich eigentlich ständig Durst.

Ja, und seit ca 10 Tagen muss ich mich umgewöhnen. Little Hope ist insgesamt viel ruhiger. Manchmal hab ich das Gefühl, stundenlang nichts zu spüren. (Stimmt nicht ganz, ich habe es mal mitgetrackt: es sind max. 2h). Und nachts kann ich mich drehen, wie ich will und oft passiert dann gar nichts. Vorher war es auch jetzt kein Gekicke, aber so ein leises Trappeln. Und jetzt ist es oft einfach ganz ruhig.

Diese ruhigen Tage gab es in letzter Zeit immer wieder mal. Meist zu Wochenbeginn. Aber nach einem Tag war auch wieder alles so wie vorher. Ich hab dann beschlossen, dass das wohl ein Wachstumsschub oder sowas sei. Aber letzte Woche war es Dienstag und Mittwoch so. Am Donnerstag Vormittag war dann alles wieder wie immer. Aber nachmittags war es wieder ruhiger.

Und ich muss gestehen, dass mich das richtig verrückt gemacht hat. Ich hab schon am Mittwoch überlegt, ob ich zur Ärztin gehen soll und es dann aber doch nicht gemacht. Nachdem es Donnerstag dann aber (gefühlt) wieder so war, bin ich Freitag Früh hin. Denn wenn es am Wochenende so weitergegangen wäre und ich nicht gewusst hätte, ob´s dem Baby gut geht, wäre ich echt durchgedreht.

Aber: Es ist alles okay. Es wurde ein CTG gemacht. Dabei hat Little Hope sehr gezielt gegen die Schallköpfe getreten :-). Und dann hat die Ärztin auch nochmal drauf geschaut. Die Versorgung ist gut.

Sie meinte dann, ich könne versuchen, durch Streicheln etc. das Baby aufzuwecken, wenn ich unruhig bin. Das hab ich schon gemacht. Aber dann kam ein Tritt und dann wieder nix mehr. Das ist sooo beruhigend dann auch nicht. Was bitte schön soll ein Tritt? Ich will viele Tritte! 🙂

Außerdem hab ich noch gefragt, ob ein niedriger Blutdruck schlecht für die Versorgung des Kindes sein könne. Sie meinte nein. Das hat mich dann auch wieder beruhigt, nachdem eine Bekannte neulich was Gegenteiliges behauptet hat. Mein Blutdruck ist oft so bei 96 zu 53. Wenn er gut ist, ist er bei 103 zu 60. Damit bin ich dann vollauf zufrieden.

Gestern und heute war es auch eher ruhiger im Bauch. Aber jetzt mach ich mir nicht mehr so viele Sorgen. Am Donnerstag hätte ich wieder regulär einen Termin bei der Ärztin. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn beibehalte oder absage. Aber vielleicht belasse ich es einfach dabei.

Ansonsten geht´s mir gut. Ich fühl mich erstaunlich fit. Mein Bauch ist auch kaum gewachsen. Ich schlaf zwar wieder schlecht und bin bis zu 2h nachts wach (meist nur 1h). Aber oft kann ich es tagsüber ausgleichen. (Mein Mann meinte, ich solle mal versuchen, tagsüber nicht oder nur wenig zu schlafen, damit ich nachts müde bin – hat gar nichts gebracht!). Mit den Kreislaufproblemen kann ich auch recht gut umgehen, indem ich dann halt einfach Pause mach und was lese.

Daten:

Gewicht Little Hope: 1490 Gramm

Gewicht ich: +9 kg

Bauchumfang in der Früh: 96cm

Ach ja, und ich hatte recht: Das Baby hat sich gedreht und liegt jetzt richtig rum.